Vorwort zur Kabbala

Leben ist beständiges Suchen und Gesucht werden. Solange wir atmen, streben wir nach einem Hafen, der Geborgenheit, nach Glück, Erfüllung, Frieden, oder Vollkommenheit. Wenige Menschen nur sind sich dessen bewusst, dass diese neuen Ufer nicht in, sondern nur jenseits dieser Welt zu finden, dass Sinn und Glück unseres Lebens nicht im schillernden Glanz der Sinnenwelt, sondern nur aus dem ewigen Grund allen Seins zu schöpfen sind.

Wer je das Flüstern der Ewigkeit in seinem Herzen fühlte, der ist wie einer, der sich zum ersten Mal in den Glanz des Morgenrotes der aufgehenden Sonne getaucht, oder der sein Herz und Wesen über den Horizont der Welt hinaus in den unendlichen Ursprung seiner ewigen Heimat hineingezogen fühlt. Wer solches je erfahren hat, der ist – zumindest für einen Augenblick – erwacht.

So dieses Licht, diese ursprüngliche Heimat, jedoch sein ganzes Leben bestimmt und ihn zieht in allem, was er tut, so ist er ein Suchender, oder gar ein Jünger des ewigen Lebens geworden. Er sucht in all den Bewegungen, Formen und Bildern dieser Welt den Puls und Wiederglanz göttlichen Seins und spürt in all den Farben, Tönen und Klängen den Ruf und das Zeugnis der Ewigkeit. Er beginnt, dem Leben und sich selbst auf den Grund zu kommen. Er trachtet die ehernen Gesetze von Geburt und Tod, Freude und Leid, Ursache und Wirkung zu ergründen und auf ihnen – wie auf den Sprossen einer Leiter – zu seinem erhabenen Ziel hinanzuschreiten. Er liest im Buche der Natur und erkennt in ihm die Gesetze des Geistes und der Seele. Er erkennt sich selbst als Schmied seines Schicksals und sucht – endlich – die alleinige Führung durch die Ewige Weisheit. Sie eröffnet ihm die Pforten der Erkenntnis und gewährt einen Blick in die unsichtbare Ordnung der Dinge. Hinter ihr liegt und wirkt der eine wunderbare Plan des Schöpfers, der den Gang aller Dinge und die Wege aller Seelen umfasst.

Dieser Plan und die in ihn hineingegossene Weisheit sind Gegenstand aller göttlichen Offenbarungen und Überlieferungen, sämtlicher Heiligen Schriften und spirituellen Traditionen – so im besonderen der Kabbala.

Quelle : Heinrich Elijah Benedikt

Die Kabbala – Als jüdisch – christlicher Einweihungsweg

(Anmerkung von “das-Lichtportal.de”) Die Kabbala ist kurzgesagt also eine Lehre und Lebenseinstellung, die einem Hilfreich ist, die “Welt mit anderen Augen” zu sehen und den tieferen Sinn von allem zu begreifen. Sie kann helfen die näheren Bedeutungen zu begreifen, warum bestimmte Personen z.B. bestimmte farbliche Kleider gerne tragen, die ihren Gemütszustand ausdrücken, warum bestimmte Zahlen genau bei “diesem Gebäude” als Hausnummern stehen usw. Durch die Kabbala kann man also lernen, sein Umfeld genauer Wahrzunehmen, viel über psychologische Verhaltensmuster erfahren, den göttlichen Plan tiefsinniger erkennen und schließlich und das ist das wichtigste – MAN KANN SICH SELBST ERKENNEN!!! (Vor dem Orakel von Delphi steht folgender Spruch: Egal was du erfragst, oder was auch immer du suchst, am Ende wirst du dich selbst finden und dich selbst erkennen!) Das heißt, jeder der sich für die Kabbala interessiert, kann zwar viel von anderen Kabbalisten erfahren und lernen, doch am Ende wird er sie selbst studieren müssen, um sich selbst erkennen zu können. Jemandem die Kabbala erklären zu wollen, ist im Prinzip genauso als würde man einem Menschen, der noch nie etwas von Erdbeereis gehört hat, versuchen wollen, zu erklären, was das ist. Man kann ihm erklären, dass es kalt ist, welche Farbe es besitzt und dass es total erfrischend ist und vielleicht auch noch, dass es süß und fruchtig schmeckt, doch wirklich kennen lernen wird er es erst können, wenn er es SELBER PROBIERT hat. Aus diesem Grunde lege ich euch nahe, folgendes Buch über die Kabbala zu bestellen und diese SELBST zu studieren. Liebe sei mit euch!

Die Kabbala als jüdisch-christlicher Einweihungsweg, 2 Bde. in einem

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