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Die
Sieben Bewusstseinsebenen von
Johann KÖSSNER Bewusstsein
ist eine Reflexion der Seelenidentität. Die Seele ist die gespeicherte
Evolution des
Individuellen
Selbstes: die KAUSALSEELE. Raum und Zeit sind die Plattform, auf der die sich entwickelnde
Kausalseele Form annimmt und in reflexiver Wahrnehmung erkennbar wird. Bewusstsein
kommt zum Ausdruck in einer dritt- dimensionalen Wert- und Weltanschauung und
daraus folgt ein entsprechendes Verhalten. Wenn
auch der Bewusstseinsprozeß fließend ist, lässt sich doch eine siebenfältige
"Kategorisierung" und
Zuordnung feststellen. Wobei in jedem Individuum eine Art von Zerrbild
existiert. Fast immer läuft der
Mentalkörper voraus. Die Gedankenfelder sind besonders bei Bewusst-Werdenden
oft schon in der siebenten Bewustseinsstufe, während andere Seelenteile
des Kausalkörpers noch in der fünften oder
sechsten
Ebene dominant dem Wesen seine Prägung geben. Am
stärksten bekommt die Seelenreife in einer ethisch, moralischen Qualität ihre
Ausdrucksrealität.
Hier wird Bewustsein zum Tun und damit Wirklichkeit. Im Tun - der Manifestation
des Bewusstseins - liegt somit der wirkliche Reifezustand, wobei Schwankungen
natürlich sind und nicht traurig stimmen sollten. Es kommt bei fast jedem von
uns Bewusst-Werdenden immer auch noch zu Verhaltensmustern, die einer
niedrigeren Bewusstseinsstufe entsprechen. Betrachte solche
Rückkoppelungen
als Reste eines Herauspendelns in eine niedrigere Entwicklungsphase. Der
Begriff der "Geistigen Sphären" entspricht - aus dem Buddhistischen
kommend - einer solchen siebenfältigen Hierarchie der Bewusstseinsstufen. Wenn
nun im folgenden hierarchische Ebenen gezeigt werden, so soll es damit nicht zu
einer "Wertordnung" kommen, die an Menschen unseres Umfeldes als
soziale Rangordnung
eingesetzt wird, sondern in erster Linie als ein Spiegel für jeden selbst, um
sich in seinem Entwicklungszustand erkennen zu können. Es
ist mit diesem "Raster" natürlich auch möglich, den Stand der
Weiterentwicklung eines uns umgebenden Personenkreises zu erkennen und damit
entsprechende Verhaltensweisen leichter zu verstehen. Gerade solch tiefes
Erfassen kann zu hoher Toleranz und zum Verständnis gegenüber seiner Umgebung
beitragen. Im Anschluß soll auch eine graphische Darstellung einen Überblick
des planetaren Zustandes deutlich machen. 1.
Bewusstseinsstufe - "Der
Mensch lebt unbewusst - schicksalsbezogen!" Die
Antriebe des Lebens kommen aus dem "tierischen" Motivationsfeld,
triebbedingt, egobezogen. Es existiert kein komplexes Verstehen von größeren
Zusammenhängen und Langzeitwirkungen. Vordergründig oberflächliche Prioritäten
bestimmen die Verhaltensmuster. "Gut ist das, was im Moment nützt!"
Primitive, hedonistische Lebenshaltung spiegelt sich hier alltäglich. Wahllose,
augenblickliche Bedürfnisbefriedigung ist das signifikante Kennzeichen einer
solchen Bewusstseinsstufe. In der Partnerschaftsreflexion zeigt sich solches Bewusstsein
äußerst instrumentell: "Der Partner hat "meinen" Gelüsten und
Bedürfnissen zu entsprechen und zu dienen!" 2.
Bewusstseinsstufe - "Dämmerungszustand
- das Verhalten wird beginnend hinterfragt!" Der
Lebensvollzug wird zwar noch vorwiegend in einem gesellschaftlichen Ablauf
verstanden, dem man sich nicht entziehen darf und kann. Höchste Form von
Fremdbestimmung und Unterordnung. Andere geben an, was ich zu tun habe (und es
stört nicht oder kaum!). Illusionistische "Gottgefälligkeit". Immer
noch bestimmen materialistische, egobezogene Prioritäten den individuellen
Lebenslauf. Was das Kollektivbewusstsein vorgibt, ist "richtig"! Man
darf nicht anders sein.
Durch das Milieu bedingte Muster haben Vorgabecharakter. Man ordnet sich
kritiklos ein und unter. In
der Partnerschaftsreflexion zeigt ein solcher Bewusstseinszustand eine
Ausrichtung nach funktioneller
Ergänzung. Die "räumliche" materielle Maske des Partners bekommt
besonderes Gewicht. Trotzdem bleibt der instrumentelle Bezug zum Partner im
Vordergrund. 3.
Bewusstseinsstufe - "Bewusstwerdung
im Gefühlsleben - der emotionelle Aspekt tritt in den Vordergrund." Das
primäre Ego entdeckt seine soziale Resonanz. Das Geltungsbedürfnis
gesellschaftlicher Rangordnungen wird entscheidend. Wer zu sein, wird wichtig.
Damit werden die kollektiven memischen Muster besonders einflußreich.
Abstammungsbezogene soziale Wertperspektiven haben Dominanz. Kleinbürgerliche,
städtische wie dörfliche Denkschienen werden zu einem hohen Prinzip. Hinter
solcher Scheinwelt bricht das individuelle Ego oft aus und schafft sich im
Geheimen versteckte Verhaltensmuster. Man fühlt sich aber weitgehend dabei
schuldig. Karriere, beruflicher Erfolg, "Ansehen" .... werden zum
Antriebsgenerator. Solche lokalen, kollektiven Vorstellungen werden zu
Automatismen und kaum noch hinterfragt. In der Partnerschaftsprojektion tritt
das emotionale Bezugsfeld in den Vordergrund. Emotionale Resonanz und Übereinstimmung
bestimmen vorrangig die Partnerwahl und damit auch eine überstarke Anbindung
und Fixierung. Diese kann oft kippen und sich in ihr Gegenteil umkehren, was
sich bis zu aggressivem Haß steigern kann. 4.
Bewusstseinsstufe - "Bewusstwerdung
auf der Mentalebene!" Mentale
Neugier, Wissensdurst und Erkenntnisdrang treten in den Vordergrund. Nicht mehr
das Materielle,
sondern das "Geistige" (wenn auch noch im Mentalbereich) wird wichtig.
Das Hinterfragen seiner ideologischen Programme setzt ein. Kritische Distanz zum
kollektiven Bewusstsein eröffnet einen Abnabelungsprozeß.
Oft aber noch Polaritätskämpfe: "Wer hat recht? Ich oder die
anderen!" Beginn eines autarken, ethischen Gefühls - unabhängig äußerer
Normen. Hinter sich lassen familiärer Muster, religiöser Zwänge,
ideologischer Okkupation, kollektiver, memischer Muster....,
Aufmerksamkeit
gegenüber individuellen Resonanzen, Entdecken des Karmaprinzips. Im
Partnerbezug tritt Geistigkeit in den Vordergrund. Mentale Übereinstimmung wird
zum entscheidenden Faktor, hohe Trennungsbereitschaft. Intelligenzübereinstimmung
spielt große Rolle. Partner, die einander wertfrei zuhören können und
tolerant zueinander sind, ziehen sich gewaltig an. 5.
Bewusstseinsstufe - "Erwachen der metaphysischen, mythischen Kräfte." Die Geistschöpfungskraft wird
wahrgenommen und allmählich auch begonnen, sie umzusetzen. Das Präcognitive
des menschlichen Wesens wird erfasst: "Ich erschaffe bewusst meine Realitäten
durch Gedanken- und Bewusstseinskraft!" Das Erkennen der Wirkmacht auf sein
Umfeld und letztlich, im morphisch planetaren Sinn, auf den ganzen Planeten. Die
Kontrolle über die Kräfte seines Niederen Selbstes - Gefühlsreflexionen,
Mentalreflexionen, Eigensinn.... - wird zum Persönlichkeitsprinzip. Ausscheiden
aus Vereinigungen traditioneller, vereinsmäßiger, politischer und religiöser
Anbindung ist ein häufiges Zeichen. Wertfreiheit gegenüber allen Strömungen.
Die große "Entbindungsstation" von alten Ketten. Oft auch ein vorübergehender
Weg in das Alleinsein ("All-Eine"). Offenes philosophisches Denken:
"Auf der Suche nach tiefer liegender Wahrheit und echter Erkenntnis".
Karma-Bewusstsein wird zum angewandten Verhaltensregulativ: „Was
ich säe, ernte ich!" Äußeres Zeichen ist spiritueller Vegetarismus, das
Seelengeschwister Tier wird bedingungslos respektiert. Echte Moralität übernimmt
den Lebensfahrplan. Ausklinken aus passiver Karmischer Abhängigkeit und
Kausalität. Der Beginn der Souveränität ist erreicht. In der Partnerschaft
wird höchste Übereinstimmung auf geistiger Stufe gesucht; frühere Prioritäten
lösen sich als Gewichtigkeiten auf. Nur noch wenige Menschen im Umfeld können
eine solche Partnerrolle erfüllen. 6.
Bewusstseinsstufe - "Universelle
Liebe!" Das
Wesen auf dieser Stufe wird zu einer "priesterlichen" - geistigen
Instanz. Sein Strahlungsfeld erreicht überdimensionales Gewicht. Sein "Da-Sein"
ist wichtiger als sein Tun. Der Mensch auf dieser Stufe hört auf zu kämpfen,
er läßt zu! Sein Ego wird auf die dritt-dimensionale primäre Lebensbereichsebene
zurückgerufen. Die Trennung zwischen dem Höheren und Niederen Selbst
wird aufgehoben und allmählich EINS! Die Seeleninstanz tritt die Autorität im
Leben an (wird zugelassen!). Das Eins-Sein mit Allem, was IST, tritt vom
wissenden in den erfühl- und erfahrbaren Bereich. Kommunikationsfähigkeit mit
Tier, Pflanze und Kristall wird wahrgenommen. Die dritt-dimensionalen Barrieren
und Grenzen beginnen sich aufzulösen: "Alles wird möglich!" Das
Geistwesen wird als Chefinstanz installiert. Die matieriellen Kräfte und die
dritt-dimensionalen Bereiche strukturieren sich nach dem Geisteswillen. Das ist
der Punkt (Übergangszone), wo die Göttliche Quelle wachsend in einem
individuellen Wesen in Erscheinung tritt. Auf dieser Stufe eines menschlichen
Bewusstseins wird der zwangsgesteuerte Reinkarnationszyklus beendet. Die
Frequenzstruktur einer solchen Wesenheit wird "all-vernetzbar" und
beginnt mit hohen Wesenheiten bewußt in telepatische Kommunikation zu treten.
Sie beendet ihre Reife in Raum und Zeit und schließt einen solchen Lernzyklus
ab. Die Erde bietet im Moment eine optimale
Rahmenbedingung
an: ein Gnadengeschenk, in kürzester Zeit durchs Ziel von Raum und
ZEIT zu laufen. Die Partnerschaft bekommt eine neue Dimension. Jede Form von
"Besitz" oder "Verpflichtetheit" wird überwunden. Der ganze
Reichtum einer dritt-dimensionalen Partnerschaft kann gelebt und erfahren
werden, ohne daß daraus Zwänge und Abhängigkeit erwachsen. Alle
untergeordneten Bereiche einer
Partnerschaft
in Raum und Zeit werden in "himmlischer" Freiheit gegenseitig
geschenkt und erlebt: eine Spiegelung des Muttergott-Vatergott-Prinzips. 7.
Bewusstseinsebene - "Unio
Mystica" Das
in der sechsten Stufe In-Gang-Kommen des All-Eins-Seins tritt in volle Verwirklichung.
Damit ist ein "Gott" geboren! Göttliches Bewusstsein, das sich in der
sechsten Stufe immer stärker in den Vordergrund gerückt hat, wird zur Manifestation.
Hierher gehört auch der Begriff des "Aufgestiegenen
Meisters".
Alle Aus- und Eingrenzungen zwischen der Äußeren und Inneren Welt lösen sich auf.
Die
Materiegesetze
verlieren ihre Wirkung auf das Wesen. Das Wandern zwischen der Außen- und der
Innenwelt benötigt keine Inkarnation mehr. Die Polarität ist gemeistert
und braucht nicht mehr in einer dichten Form angenommen werden. Es ist dem Wesen
überlassen, ob, wann, wo und durch wen es möglicherweise als Avatar in
einer polaren, dichten Welt inkarniert. Diese siebente Stufe ist auf dem
Planeten nur
in Promillegröße vorhanden, wobei aber im Zieleinlauf der ZEIT des JETZT eine
große Schar anschließen und ankommen wird. Alle jene Zeitgenossen, die sich in
der
sechsten Bewusstseinsstufe bewegen, können damit rechnen, daß sie im
ZEIT-Zieleinlauf unseres Zyklusses bis 2012 diesen Zustand erreicht haben
werden. Was die Partnerschaft betrifft, werden die, bis zur sechsten Stufe von
Relevanz befindlichen,
polaren Partnerschaften hinfällig. Man kann wohl annehmen, daß eine solche
Seelenharmonie, die sich in der sechsten Stufe schon zeigt, in der siebenten
nochmals erhöht wird und als eine Art von schöpferischer
Mutter-Vater-Gott-Einheit höchste Strahlungs- und Reflexionswirkung erzielt.
Diese Darstellung ist nach einer Anregung aus dem Buch "Menschheit im Dornröschenschlaf"
von Werner Günter reflektiert, am Tage des Magnetischen MULUC im Jahre des
"Oberton Samens" am 26. Tag des Rhythmischen Mondes "Lunarer
Samen".Nochmals möchte ich darauf verweisen, daß die meisten von uns sich
gleichzeitig in zwei oder sogar in drei Bewusstseinsfeldern gespiegelt erkennen.
Was besonders den dynamischen, aber auch den sich intensiv verändernden Bewusstseinszustand
jedes einzelnen von uns in der heißen Transformationszeit des JETZT zeigt. Nach
Werner Günters Angaben würde sich im Moment auf dem Planeten Erde folgende
strukturelle Zuordnung der 5,9 Milliarden individueller Menschen zu diesen
sieben Bewusstseinsebenen ergeben. Knapp
95 Prozent würden sich von der ersten bis zur vierten Stufe befinden, wobei die
dritte Stufe mit knapp 2/3 Anteil der ganzen Menschheit absolut dominant mit
knapp vier Milliarden menschlicher Individuen das Hauptgewicht ausmacht. Wenn
man davon ausgeht, daß der Planet Erde ein viert-dimensionaler Planet ist, sich
dort aber nur 7,5 Prozent bewusstseinsmäßig befinden, läßt sich wohl seine Mangelentwicklung
mehr als deutlich erkennen. Nur knapp 450 Millionen Menschen
befinden
sich somit in dieser vierten Bewusstseinsebene. Erfreulich allerdings ist, daß
bereits 3,5 % der Erdbevölkerung die fünfte Bewusstseinsstufe erreicht haben
und mit mehr als 200 Millionen Individuen ein beachtliches Heer von Geistwesen
herangereift ist.
Auch die sechste Stufe, die Prophetische Stufe, soll schon 1,8 % der Erdbevölkerung,
das sind bereits 106 Millionen Personen, erfüllen. Wenn sich auch nur ein
Promille der Erdbevölkerung auf und in der siebenten Stufe befindet, nach
diesen Angaben, sind das immerhin schon mehr als eine halbe Million menschlicher Individuen.
Wenn wir davon ausgehen können, daß noch von den unteren
Gruppen
viele Individuen nachrücken werden, hat sich wohl die Erde als
Entwicklungsplanet gelohnt!
Grundinformation für diese Abhandlung ist aus dem Buch „Menschheit im Dornröschenschlaf“ von Werner Güntner - erschienen im Eigenverlag Werner Güntner, PF 16, D-93342 Saal/Donau.
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